Bärlauchbutter - die leckerste Unkrautverwertung!

Aktualisiert: 23. Apr. 2021

Der Frühling steht vor der Tür! Nach einem anstrengenden Winter sehen wir nun endlich ein Sonnenlicht am Ende des Tunnels und freuen uns auf Spaziergänge im Grünen, den Geruch von Blüten - und natürlich auf die Frühlingsküche. Insbesondere warten allerlei frische und sogar regional wachsende Kräuter darauf, unseren Mahlzeiten das gewisse Etwas zu verleihen. Viele davon, beispielsweise Bärlauch, wuchern wie Unkraut und warten darauf, wild geerntet und verarbeitet zu werden. Wir lassen uns nicht zweimal bitten und nehmen uns der Kräuterverarbeitung an! Die wohl einfachste, aber unheimlich leckere Art zur Unkrautverwertung ist die bewährte Kräuter-, oder eben Bärlauchbutter. Wir möchten hier unser Rezept mit euch teilen - aber der entscheidende Vorteil, den selbstgemachte Kräuterbutter gegenüber der fertigen Variante aus dem Supermarkt hat, ist und bleibt die Freiheit, den eigenen Geschmack einzubringen. Probiert euch daher am besten selbst aus und verwendet einfach die Kräuter, die ihr am meisten mögt. Genießen könnt ihr die fertige Butter dann nicht nur zu frisch Gegrilltem, sondern natürlich auch zu frisch Gebackenem - und da wisst ihr ja zum Glück, wo ihr fündig werdet! Für eine einfache Bärlauchbutter benötigt ihr:

  • 250 g Butter (oder vegane Alternative)

  • Eine Hand voll Bärlauch

  • Salz & Pfeffer

  • Ggf. zum Verfeinern:

  • Einen Spritzer Zitronensaft (als fruchtig-sauren Kontrast)

  • Eine Knoblauchzehe (für die ganz Harten)

  • Einen Schuss Olivenöl (damit die Butter auch frisch aus dem Kühlschrank streichzart ist)


Und so wird es gemacht:

  1. Vorausplanen! Hole die Butter am besten gut zwei Stunden vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank. Ansonsten ist sie ggf. zu hart zum Verarbeiten.

  2. Den Bärlauch (oder Kräuter) gründlich waschen und harte Stiele entfernen. Für die Butter verarbeiten wir primär Blätter oder Nadeln (z.B. von Rosmarin); weiche Stiele (wie etwa vom Salbei) oder Schnittlauch können aber natürlich ebenfalls verwendet werden.

  3. Alle Kräuter klein schneiden bzw. hacken und in der weichen Butter verrühren. Je nach Belieben ebenfalls einen Schuss Zitronensaft, Olivenöl oder eine fein gehackte Knoblauchzehe hinzugeben und gründlich vermengen. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Gedulden. Am besten und intensivsten schmeckt die Kräuterbutter, wenn man sie noch ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lässt.

  5. Genießen! Die Kräuterbutter schmeckt fantastisch zu Grillgut, aber auch zu allerlei Backwaren, kräftig oder leicht. Auch hier sind eurer Experimentierfreude somit keine Grenzen gesetzt! Falls ihr die fertige Kräuterbutter nicht in den folgenden Tagen aufbrauchen möchtet, könnt ihr übrigens gerne Teile davon einfrieren - so bleibt ihr allzeit bereit.

Eine alternative Kräutermischung wäre beispielsweise, etwa in gleichen Mengen wie oben:

  • Oregano

  • Rosmarin

  • Petersilie

  • Salbei

  • Thymian

  • Schnittlauch

  • Und alles, was du möchtest bzw. dir schmeckt!




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